Es ging am 27.12 am Skiraum los. Am Morgen waren alle damit beschäftigt die Skier und die Stöcke einzupacken, ohne etwas zu vergessen. Schließlich war alles verstaut und es ging los. Nachdem wir auf der Fahrt sehr wenig Schnee gesehen haben, lag in Johanngeorgenstadt erstaunlicherweise doch ein wenig Schnee. Als wir angekommen waren, wurden die Zimmer verteilt. Alle waren halbwegs zufrieden. Danach gab es Mittag und dann ging es auch schon auf die Skier. Es war für viele das erste Mal auf Schnee in diesem Dezember, da in Leipzig, wie wir alle wissen, noch kein Schnee lag. Viele von uns hatten so gut wie kein Gefühl mehr, wie man Ski fährt. Nachdem wir ein paar wackelige Runden gefahren waren, (keine Ahnung mehr, wie man Ski fährt) beschlossen die Trainer uns erneut beizubringen, wie man Ski fährt.
Als wir alle geschafft zur Herberge zurückkehrten, warteten die warmen Duschen auf uns. Anschließend gab es ein leckeres Abendbrot. Als wir uns in gemütlicher Runde versammelten, wurden wir in die drei Gruppen von Hogwarts eingeteilt und dann begannen die Gruppenspiele.
Am Morgen nach dem Frühstück ging es erneut auf die Piste zum Techniktraining. Dabei verbesserte sich unsere Technik erheblich, worüber wir alle erfreut waren. Da das Training anspruchsvoll war, freuten wir uns alle auf das Mittagessen mit der anschließenden Mittagspause. Am Nachmittag passierte nichts Erwähnenswertes. Diesmal gab es zum Abendbrot Grillwürstchen. Am Abend spielten wir das Geschenkwürfelspiel und Toni wäre beinahe leer ausgegangen.
In der nächsten Trainings
einheit stand Klassisch auf dem Plan. Aller Anfang ist schwer so auch beim Klassisch-Training, jedoch war es für einige von uns leichter als Skaten. Nicht nur wir freuten uns über unsere Fortschritte, sondern auch unsere Trainer. Nach der kurzen Mittagspause ging es dann auch schon weiter mit dem Training. Beim zweiten Mal fiel es uns ein wenig leichter, da wir am Vormittag den größten Teil Technik trainiert haben. Nach dem Abendbrot versammelten wir uns alle wieder im Gemeinschaftsraum und lösten die Gruppenspiele auf: 1.Daniels Gruppe 2.Max´s Gruppe 3.Christians Gruppe Anschließend sollten wir uns ein paar mehr oder weniger warme Sachen anziehen ca. 15 Minuten später standen alle fertig angezogen im Eingangsbereich. Und dann ging es auch schon nach draußen.
Erstaunlicherweise war es draußen kalt und es wehte ein starker Wind, der den Kleinen ein wenig Nachschub beim Laufen gab. Jedoch war der heftige Wind nicht gerade das beste Mittel, um die mühsam angezündeten Fackeln am brennen zu halten. Kurz gesagt, gingen die Fackeln bei jedem kleinem Windstoß aus, deshalb wurde die Fackelwanderung kurzer Hand zur Nachtwanderung und aus den paar Schneeflöckchen wurde ein Schneegestöber. Wir alle waren froh als wir wieder im warmen ankamen, denn am nächsten Tag war der traditionelle Wettkampf der Schwibbogenlauf und in diesem Jahr war das Wetter extrem schlecht. Wir alle waren weiß, nass und verschneit, die Kälte kam sc
hließlich auch noch dazu. Alle von uns gingen leer aus nur Selin Hülße ergatterte den erfolgreichen dritten Platz. Nach einer Stunde trudelten auch die letzten von uns im Gemeinschaftsraum der Herberge ein. Zunächst gab es eine kleine Stärkung (Mittagessen). Dann ging es zurück nach Leipzig.
Wir wollen uns im Namen aller Vereinsmitglieder, die mit ins Trainingslager gefahren sind bei Sara Schneidewind, Sven Hülße, und Anke Hülße für dieses super schöne Trainingslager bedanken.
Clara,Izzy,Vera



